Die selbst ernannte Krawallgruppe

Beitrag aus dem bisherigen Dog Blog der Hundeschule.

Mehrere Hunde der Trainingsgruppe nebeneinander

Von links nach rechts:

Snörre K. aus H ., der antrat um sämtliche andere Gruppenteilnehmer aufzuessen, hat von diesem Ansinnen inzwischen Abstand genommen und beruhigt sein sonniges Gemüt mit dem Aufschreiben von Falschparkern.

Allein die seiner Ansicht nach zwingende Verhaftung derselben scheiterte bis dato an seiner nuscheligen Aussprache bei der Benachrichtigung der örtlichen Behörden.

Karl S. aus B. und seine aufmüpfige pubertierende Nennschwester Uschi schicken sich gern mal an, unschuldige Passanten zu bebrüllen, wobei Ausdrücke wie „Breifratze“ und „Moppelkotze“ zum gängigen Repertoire gehören.

Es wurde allerdings nach knapper Recherche herausgefunden, dass man beide mit dem fröhlichen Zuruf „Hallöchen! Ruhe jetzt, sonst wird Herrchen gruselig“ durchaus noch zurück auf den Pfad der Tugend bringen kann.

Nicht so bei Lucy E. aus L. Nachdem sie als Welpe viel zu häufig fernsehen durfte und so sehr früh ihre Passion für die Formel I und Radrennen entdeckt hatte, befleißigt sie sich nun im Alltag vorbeiradelnde Ahnungslose anzuspornen. Und da sie bei deren Verfolgung keine Wuwuselas mitschleppen kann, beschleunigt sie die Nachbarn eben mit lauten Zurufen. Gerüchten zufolge hat Gerlinde X. aus dem Nachbardorf während der allmorgendlichen Vorbeifahrten schon 3 Kilogramm abgenommen...

Mick K. aus R. hingegen ist so ein Gerenne suspekt, er trickst mit Köpfchen. Kaum hatte er die zarte 25 kg Marke geknackt, machte er die Erfahrung, dass er das andere Ende der Leine mit einem beherzten Sprung aus dem Nichts und völlig unerwartet überrumpeln konnte. So endlich wieder Inhaber der persönlichen Freiheit marschiert er dann gern mal auf Artgenossen zu und erklärt ihnen nicht nur die Hausordnung, sondern auch die Tatsache, dass überall „Haus“ ist, wo er sich befindet. Seine Menschen steuern seiner Bestimmung als Blockwart allerdings entschlossen entgegen.

Ihr macht das alle klasse!